Professionelles Eco-Tuning von Experten: Wir machen nur das, was wirkt

Tuning kennt man für gewöhnlich anders: Es soll die schlummernden Leistungsreserven eines Fahrzeugs mobilisieren und dieses in der Konsequenz leistungsfähiger, salopp gesagt, flotter machen. Nicht so beim Eco-Tuning: Hier steht die Optimierung des Kraftstoffverbrauchs im Vordergrund. Es geht also im engeren Sinne darum, Sprit- und Geld einzusparen.

Spätestens seit der Essener Motor Show aus dem Jahre 2005, bei der das Eco-Tuning im Mittelpunkt stand, ist diese besondere Variante des Chiptuning in aller Munde. Viele Mythen und Mutmaßungen scheinen seit dem bei Verbrauchern und Kritikern auf fruchtbaren Boden gestoßen zu sein, wobei die zentralen, sich nahezu aufdrängenden Fragen natürlich lauten: Was bringt das Eco-Tuning wirklich? Wo sind die Grenzen zwischen Verbraucherwünschen, Anbieterversprechen und Wirklichkeit? Eines lässt sich bereits an dieser Stelle festhalten: „Eco“ steht für „Economy“, d.h. für Ökonomie und nicht für „Ecology“, was „Ökologie“ bedeutet. Beim Eco-Tuning geht es also nicht, wie der abgekürzte Name suggeriert, um die Verbesserung der Umweltverträglichkeit eines Autos, sondern um ein möglichst effizientes Verhältnis zwischen Leistung und Kraftstoffverbrauch.

Fakt ist: Eine softwaretechnische Optimierung des Steuergeräts eines Fahrzeugs kann zu signifikant niedrigerem Kraftstoffverbrauch führen. Das Eco-Tuning ist also keine heiße Luft, sondern – vorausgesetzt es wird fahrzeugangemessen angewandt – eine durchaus effektive Tuningmaßnahme. Wie aber wird Eco-Tuning genau vorgenommen? Warum wirkt es und wo liegen möglicherweise berechtigte Kritikpunkte?

Das Eco-Tuning zwischen Theorie und Praxis: Wie es funktionieren soll und wie es tatsächlich funktioniert

Ein Eco-Tuning soll die Wirtschaftlichkeit eines Fahrzeugs erhöhen, bei gleichzeitig möglichst unverminderter Leistung. Zugleich werben viele unseriöse Anbieter mit dem Versprechen, dass Eco-Tuning in Folge des geringeren Kraftstoffverbrauchs auch den Schadstoffausstoß begrenzen würde, also damit, dass es sowohl ökonomisch als auch ökologisch sei, was in der Realität zum Teil häufig gar gegenteilig ist. Wie funktioniert aber das Eco-Tuning nun genau?

Das Eco-Tuning erfolgt via Chiptuning. Die Software des Steuergeräts eines Fahrzeugs wird dabei so modifiziert, dass der Motor einerseits effizienter arbeitet und andererseits das Fahrverhalten des Fahrers effizienter gestaltet werden kann. Im Wesentlichen werden Parameter wie die Einspritzmenge des Kraftstoffs, Zündung sowie das Ansprechen der Pedale und Sensoren verändert. Gängig ist vor allem die Technik, die Drehmomentkurve im unteren Drehzahlbereich anzuheben, um ein möglichst frühes Hochschalten zu ermöglichen. In der Konsequenz kann mit einer insgesamt geringeren Motordrehzahl die gleiche Leistung abgerufen und folglich Sprit eingespart werden – in manchen Fällen gar bis zu 1,5 Liter auf 100 Kilometer. Des Weiteren wird Eco-Tuning auch mittels Veränderung der Hardware durchgeführt, was wir von der Tuning Werkstatt UNIQUE Performance jedoch nicht anbieten, da unabhängige Studien hier keine signifikanten Kraftstoffeinsparungen messen konnten und der Verbrauch in einigen Fällen sogar anstieg.

In der Regel hängt die tatsächliche Kraftstoffeinsparung stark von der individuellen Fahrweise ab. Wer nach einem Eco-Tuning dennoch äußerst ambitioniert unterwegs ist, wird wohl kaum Sprit einsparen können. Diejenigen, die die Option des frühen Hochschaltens ausnutzen, werden umgekehrt positive Effekte feststellen. Gerne beraten wir Sie dazu ganz individuell.

Back to top